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K³- Büro Sondernewsletter Finanzhilfen für Kultur- und Kreativschaffende in der Corona-Krise 5/2020

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist durch Veranstaltungsabsagen, Auftragsstornierungen oder wegbrechende Einnahmen aus Ticketverkäufen und den ersatzlosen Wegfall von Gagen besonders hart und zum Teil existenziell von den Folgen der Covid-19 Pandemie getroffen. Sie braucht deshalb dringend Hilfe, um die großen Belastungen auszugleichen. So setzt sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters für Hilfspakete ein, die diesen Wirtschaftsbereich besonnders stützen sollen.

Wir stellen euch in diesem Sondernewsletter einige bereits umgesetzte Maßnahmen vor, die euch finanziell zumindest in den nächsten Wochen etwas entlasten und unterstützen könnten.

Wir halten euch über die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen auf dem Laufenden! Über unseren Newsletter erfahrt ihr in den nächsten Wochen auch, welche Veranstaltungen ab wann wieder stattfinden werden.

Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wurden alle öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zunächst bis zum 19. April 2020 untersagt.

Bleibt gesund!

Liquiditätshilfen

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus kann bei Liquiditätsproblemen auf Fördermöglichkeiten des Landes Baden-Württemberg und des Bundes zurückgegriffen werden.

KfW-Corona-Hilfe für Unternehmen >>

Programmangebot der L-Bank bei abflauender Konjunktur und Krisensituationen >>


Finanzielle Nothilfe der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) können Inhaber*innen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben. Betroffene wenden sich zur Beantragung bitte direkt an die GVL.Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben.

Weitere Infos findet ihr hier >>

Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung

Künstler*innen und Publizist*innen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, können  eine Änderungsmitteilung darüber machen, dass sich ihr Arbeitseinkommen ändert.

Das Formular ist hier zu finden >>

Aussetzung und Herabsetzung von Steuerzahlungen

Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer abgesenkt werden. Steuerzahlungen lassen sich leichter stunden. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge kann im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen verzichtet werden. Unternehmen können sich direkt das für sie zuständige Finanzamt wenden. 

Ausfallhonorare

Ob Kreative vom Auftraggeber ein Ausfallhonorar bekommt, hängt von den individuellen Vertragsbedingungen ab. Auch mündlich oder per SMS/WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Achtet darauf beim Abschluss neuer Verträge darauf, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt. Sind in einem Projekt bereits Teilleistungen erbracht worden, besteht zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar.

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Quarantäne 

Wer auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über das örtlich zuständige Gesundheitsamt eine Entschädigung beantragen. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler*innen den Verdienstausfall ersetzt. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid.  Neben dem Verdienstausfall können Selbstständige auch für Betriebsausgaben „in angemessenem Umfang“ entschädigt werden (Paragraf 56 Absatz 4 Infektionsschutzgesetz).

Kurzarbeitergeld

Unternehmen mit mindestens einem*r Mitarbeiter*in können Kurzarbeitergeld beantragen. Ab 15.3.20 gilt ein leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld: Die Neuregelungen für die Kurzarbeit sollen Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, die von den Folgen des Coronavirus betroffen sind. Das Gesetz ist am Sonntag, den 15.3.2020 in Kraft getreten. Rückwirkend zum 1. März können Betriebe Kurzarbeitergeld nun bereits nutzen, wenn nur zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Bislang musste das ein Drittel der Arbeitnehmer sein. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgebern sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden.  Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter*innen zu halten. Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte.

Video - so beantragen Sie Kurzarbeitergeld >>

Merktblatt zu Kurzarbeitergeld >>

Fördermittel für laufende Projekte

Wie sich das auf die Abrechnung der Fördermittel auswirkt, dazu gibt es keine allgemeingültige Regelung.  Zahlreiche Verbände setzen sich aktuell dafür ein, dass die aktuelle Situation sich nicht negativ auf die Zuwendungsempfänger und die beteiligten Kultur- und Kreativschaffenden auswirkt. Kulturstaatsministerin Grütters sprach sich auch bei vergebenen Fördermittel auf Bundesebene dafür aus, dass bei einem vorzeitigen Abbruch von geförderten Kulturprojekten und Veranstaltungen aufgrund des neuartigen Coronavirus/COVID-19, es im Rahmen einer Einzelfallprüfung nach dem öffentlichen Haushalts- und Zuwendungsrecht möglich sei, von Rückforderungen für bereits zur Projektdurchführung verausgabter Fördermittel abzusehen.

Setzt euch auf jede Fall mit eurer Förderstelle in Verbindung, um diese Fragen direkt zu klären.


Weitere Hilfsprogramme in Baden-Württemberg geplant

Die von der Corona-Krise bedrohte Wirtschaft soll nach den Worten von Kretschmann auch über die bisher angekündigten Maßnahmen hinaus Hilfe erhalten. Es werde weitere Programme in Milliardenhöhe geben, um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen unter die Arme zu greifen, von denen nun vielen der gesamte Umsatz wegbreche, erläuterte der Ministerpräsident. Details sollen noch in dieser Woche in der Koalition abgestimmt und dann umgehend veröffentlicht werden.
Der Bund habe zwar bereits unbegrenzte Kredite zugesagt, aber das werde nicht reichen. "Wir werden uns ganz besonders auch gerade um die Kleinunternehmen kümmern", versicherte Hoffmeister-Kraut.

Wir halte euch dazu auf dem Laufenden!

K³-Büro im Notbetrieb

Die Stadtverwaltung wurde auf Notbetrieb umgestellt, was bedeutet, dass persönliche Kundenkontakte und Beratungstermin ein den nächsten Wochen nur telefonisch oder per Skype stattfinden sollen. Wir sind aber weiterhin für euch per E-Mail und telefonisch erreichbar und beraten euch gerne telefonisch oder per Skype.

Bleibt gesund!

Informationen für Bürgerinnen und Bürger auf dem Internetportal der Stadt Karlsruhe

Die häufigsten Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Coronavirus beantwortet die Stadt Karlsruhe auf dem eigens zu diesem Zweck eingerichteten Portal. Dort können sich Interessierte zunächst ausführlich informieren, bevor sie sich mit darüberhinausgehenden Fragen an das sehr stark ausgelastete Bürgertelefon wenden. Die dortigen Leitungen werden häufig durch Fragen besetzt, die im Internetportal der Stadt beantwortet sind.

Die Stadt hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus eingerichtet:
0721/133-3333

Zum Portal geht's hier >>

Externe Wettbewerbe

Förderung von innova­ti­ven, koope­ra­ti­ven und vernetz­ten ­Me­dien­kunst-Projekten auf lokaler Ebene sowie von in­ter­na­tio­na­len Netzwerk-Aktivi­tä­ten mit neuen kommu­na­len ­Mit­teln!

Bewerbungsfrist: 31. März 2020

Die Stadt Karlsruhe fördert sowohl lokale, in Karls­ru­he ­statt­fin­dende öffent­li­che Medien­kunst­pro­jekte als auch Projekte, die der Inten­si­vie­rung der inter­na­tio­na­len Vernetzung, dem Aus­tausch und der Koope­ra­tion innerhalb des UNESCO Creati­ve ­Ci­ties Network (UCCN) im Bereich Medien­kunst und Open-Source-Initia­ti­ven dienen.
Ermöglicht werden sollen künst­le­ri­sche Vor­ha­ben, die mit den Mitteln der Medien­kunst­ ei­nen eigen­stän­di­gen Blick auf relevante kulturelle, künst­le­ri­sche und gesell­schaft­li­che Fragen der Gegenwart werfen und die eine Berei­che­rung im weiten Feld der Medien­kunst in Karls­ruhe darstellen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung gibt es hier >>


Schule + Kultur 2020/21

Bewerbungsfrist: 31. März 2020

Das vom Kulturbüro des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe ins Leben gerufene Projekt initiiert Koope­ra­tio­nen zwischen Schulen und Kul­tur­schaf­fen­den und unterstützt diese finanziell. Karlsruher Kulturinstitutionen und kulturpädagogische Einrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der Kultur mit pädagogischer Erfahrung können Teil der Kooperationsgemeinschaft Schule+Kultur werden.

Ausführliche Informationen findet ihr hier >>

IDEENSTARK - Die Auszeichnung für Kultur- und Kreativschaffende

Bewerbungsfrist: 13. April 2020

Die Auszeichnung IDEENSTARK unterstützt dich dabei, deine Ziele zu erreichen. Die MFG Baden-Württemberg vergibt zum vierten Mal die Auszeichnung IDEENSTARK an Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft in ganz Baden-Württemberg – egal, was du vorhast, ob du deine Idee in die Tat umsetzen willst, dein Unternehmen weiterentwickelst oder dein Projekt auf die nächste Stufe hebst. Hol dir die Auszeichnung und gewinne die Teilnahme am einjährigen IDEENSTARK-Programm. Bring dich und deine Geschäftsidee, dein Projekt, deine Unternehmung mit einem Netzwerk aus neuen Verbündeten weiter nach vorne.

Weitere Infos findet ihr hier >>

LATITUDE 49 FREIRAUM FÜR VORDENKER

Bewerbungsfrist: 20. April 2020

Du hast smarte Ideen für dein Quartier? Visionen, wie man verschiedene Generationen und Gesellschaftsschichten besser zusammenbringen kann? Willst deine Stadt lebenswerter gestalten?
Du entwickelst Technologien, die uns voranbringen? Dann bewirb Dich jetzt!
In Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien und dem CyberForum e.V. ruft die Hoepfner Stiftung das Latitude49 / Freiraum für Vordenker-Stipendium für Ausnahmetalente und innovative Gründer*innen aus.

Weitere Infos zu Bewerbung und Preisgeld findet ihr hier >>

1. Karlsruher Sommerakademie

24.- 28. August 2020
Kreativpark Alter Schlachthof

Während der 1. Karlruher Sommerakademie bieten Kreativschaffende auf dem Kreativpark Alter Schlachthof Kurse in den unterschiedlichsten Disziplinen an. Das Angebot reicht von Malerei, Zeichnung über Druckgrafik bis zu Keramik, Schmuck, Theater, Film, Bildhauerei, kreatives Schreiben und Mode

Weitere Informationen findet ihr hier >>

Fleischmarkthalle auf dem Alten Schlachthof kann wieder gemietet werden!

Die Fleischmarkthalle, das zentrale „Herzstück“ des Alten Schlachthofs, ist wieder bespiel- und erlebbar. Sie bietet Raum für Kunst- und Kulturveranstaltungen mit bis zu 400 Personen.
In direktem Anschluss zur Veranstaltungshalle sind darüber hinaus zwei Seminarräume entstanden, die z.B. für Besprechungen und Workshops mit bis zu 20 Personen gemietet werden können.

Weitere Infos zu Ansprechpartnern und Preisen
gibt es hier >>

Weitere Veranstaltungen und Wettbewerbe findet Ihr hier auf unserer Webseite >>

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Mehr Veranstaltungen findet Ihr außerdem in unserem Veranstaltungskalender.
(Änderungen sind vorbehalten)
Wir freuen uns, wenn Ihr diese Informationen an weitere Interessierte und Eure Netzwerke weitergebt!

Das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe steht für euch als Ansprechpartner für Beratungsgespräche im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft gerne zur Verfügung.

Bei Rückfragen kommt gerne auf uns zu. Wir freuen uns darauf, Euch bei dem einen oder anderen Event begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße
Euer K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe

Alter Schlachthof 33
76131 Karlsruhe
Telefon:  +49 (0)721/ 82100661

Das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wirtschaftsförderung und Kulturbüro des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe.

Wenn Sie diese E-Mail (an: edith.toepell@wifoe.karlsruhe.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 





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sabrina.isaac-fuetterer@kultur.karlsruhe.de